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Häufigste Fragen

 

Rechtsfragen


Als Bestatter dürfen wir nur allgemeine Hinweise und weiterführende Links geben, allerdings keine verbindlichen Rechtsauskünfte. Deshalb raten wir Ihnen auf jeden Fall immer dazu, dringend im Einzelfall einen Rechtsanwalt aufzusuchen.

 

Patientenverfügung


Das Bundesministerium der Justiz bietet eine Info Broschüre zu dem Thema Patientenverfügung als Download an. 
 

Erbrecht


Was sieht das Gesetz vor?

Das bürgerliche Recht legt eine gesetzliche Erbfolge fest. Diese setzt ein, wenn der Verstorbene kein rechtsgültiges Testament verfasst hat. Die gesetzliche Erbfolge legt die Erben aus den Reihen der nächsten Verwandten des Verstorbenen fest. Ihnen steht unabhängig vom Testament ein Pflichtteil des Erbes zu.

Hierbei sind
Erben erster Ordnung: Ehepartner, Kinder, Enkel und Urenkel
Erben zweiter Ordnung: Eltern, Geschwister, Neffen/ Nichten
Erben dritter Ordnung: Großeltern, Onkel/ Tanten, Cousins/ Cousinen

Die Adoptivkinder sind den eigenen Kindern gleichgestellt. Die Stiefkinder und Pflegekinder gehören allerdings nicht zu den gesetzlichen Erben, nicht eheliche Kinder sind den ehelichen Kindern gleichgestellt. Angehörige, die den Verstorbenen gepflegt haben, werden nach der Erbrechtsreform aus dem Jahr 2010 höher am Erbe beteiligt.
Es ist sinnvoll, sich schon frühzeitig über die gesetzlichen Steuerfreibeträge zu erkundigen. Denn durch eine Schenkung können Sie eventuell hohe Erbschaftssteuern vermeiden.

Wir empfehlen Ihnen aber, bei allen juristischen Fragen professionelle Hilfe durch einen Fachanwalt in Anspruch zu nehmen, auf Wunsch werden wir auch gerne vermitteln.

Das Bundesministerium der Justiz bietet auch eine Info Broschüre zum Thema Erbrecht als Download an.


Testament

 

Jede volljährige Person, die im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte ist, kann ein Testament formulieren. Das Testament muss eigenhändig und handschriftlich verfasst sein und mit vollem Namenszug, Datums- und Ortsangabe versehen werden. Grundsätzlich empfiehlt sich der Gang zum Notar.
Für Privatpersonen ist ein Testament oder Erbvertrag immer dann sinnvoll, wenn die gesetzliche Erbfolge nicht ausreicht – wenn etwa ein Erbe mehr oder weniger bekommen soll, als die Paragrafen vorsehen, oder mit dem Erbe bestimmte Anweisungen und Wünsche verbunden sind. Alles, was nicht sittenwidrig ist, kann verfügt werden.
Oft setzen sich Eheleute mit dem viel zitierten Berliner Testament als gegenseitige Alleinerben ein. Die Kinder werden erst berücksichtigt, wenn beide Elternteile verstorben sind. Bei größerem Vermögen kann das zu steuerlichen Mehrbelastungen für die Erben führen.

Selbstständige und Unternehmer sollten sich fachmännisch beraten lassen, um die Angehörigen abzusichern, das Lebenswerk nach dem Tod lebensfähig zu erhalten und sogenannte Steuerfallen zu vermeiden. Wenn die Verträge unterzeichnet und hinterlegt sind, sollten die Betroffenen über die Existenz und den Verbleib der Verfügungen informiert werden.
Eine professionelle Unterstützung ist oft hilfreich, da im Vorfeld schon viele Probleme vermieden werden können.

Wir empfehlen Ihnen aber, bei allen juristischen Fragen professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, die wir Ihnen auf Wunsch auch gerne vermitteln.

 


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